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  • Mareile Braun

„Hier wird nicht herumgelabert, sondern gehandelt“

Susanne Kaloff ist seit über 20 Jahren freie Autorin, hat für beinahe jedes Magazin in Deutschland gearbeitet, drei Bestseller veröffentlicht und in den letzten 10 Jahren als GRAZIA-Kolumnistin über 500 Kolumnen geschrieben. An Worten mangelt es der 53-Jährigen gewiss nicht. Umso überraschender, dass die Hamburgerin beim pferdegestützten Coaching bei Lee & Brown gerade die non-verbale Kommunikation schätzen gelernt hat.

Als sie in den Dialog mit unserem vierbeinigen Co-Coach Carinjo trat, hatte dieser binnen kürzester Zeit Suse’s blinden Fleck identifiziert: Ihre Furcht vor Deadlines, sprich in Aufgaben unter Zeitdruck zu geraten...

Hier könnt ihr lesen, warum das pferdegestützte Coaching Suse Kaloff nachhaltig beeindruckt hat:



· Suse, wie hast Du das pferdegestützte Coaching erlebt?

Das war eine absolut spannende Erfahrung für mich, ich hätte nicht gedacht, dass ich dabei so schnell auf meine kritischen Themen stoßen würde. Das Pferd hat mir direkt gespiegelt, wie ich unter Zeitdruck ticke: nämlich weitaus weniger souverän als ich angenommen hatte.


· Wie unterscheidet sich die Methode für Dein Empfinden von anderen Coaching-Ansätzen?

Man labert hier nicht nur herum, sondern kommt direkt ins Handeln. Ich wurde im besten Sinne von der Situation überrumpelt.


· Welche Erkenntnisse konntest Du für Dich persönlich mitnehmen?

Ich habe eine Menge über mich und mein Arbeiten gelernt, bzw. wurde in vielem bestätigt, was ich schon vermutet hatte:

1) Ich eigne mich nicht für Teamarbeit. Ich bin kreativer und produktiver, wenn ich in Eigenregie agieren kann.

2) Ich gebe nicht gerne Kommandos! Es war schnell klar, dass es mir richtig schwerfällt, dem Pferd zu sagen, wo es langgehen soll.

3) Ich mache am liebsten mein eigenes Ding – und zwar in Ruhe (!). Sobald Zeitdruck entsteht, bin ich total gestresst.


· Inwieweit hat das Pferd Dich bei den Lernprozessen unterstützt?

Das Pferd hat mich in sehr charmanter, aber gnadenloser Art und Weise bloßgestellt, indem es einfach nicht in Bewegung kam. Es wusste nicht, wo es hinsoll, was es tun soll - meine eigene Orientierungslosigkeit und Überforderung wurden in seinem Verhalten deutlich sichtbar.


· Was hast Du während des Coachings gespürt? (körperlich/mental)

Ich fühlte mich zwischendurch massiv von der Aufgabenstellung überfordert (einen Parcours legen aus Schwimmnudeln, come on, nicht sooo schwer eigentlich...) und hatte Angst, die Übung innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht zu schaffen. Da war Hektik, ja geradezu Panik, ich habe geschwitzt und nicht geatmet vor Schreck - Hilfe! Hinterher, als ich die Videoaufnahme gesehen habe, ist mir sofort klargeworden, dass das ausschließlich Stress war, den ich mirselbst gemacht hatte.


· Was hat Dir besonders Spaß gemacht?

Die Pferde zu riechen, sie atmen zu hören, ihre Wärme zu spüren. Diese Besonnenheit und absolute Gelassenheit habe ich als Qualitäten wahrgenommen, die ich mir auch für mich selbst wünsche.


· Wie hast Du Dich selbst in den Übungen mit den Pferden erlebt, welchen Eindruck hattest Du hinterher bei der Video-Analyse?

Ganz ehrlich? Ich war ganz schlimm! Kopflos und hysterisch... :)


· Was hat Dich überrascht?

Dass eigentlich mehr als genug Zeit da war und ich die Aufgabe ganz in Ruhen hätte

lösen können, wenn ich mir nicht von Anfang an so viel Druck gemacht hätte. Für die Angst, die ich hatte, war ich selbst ganz allein verantwortlich!



Mehr Infos über die Autorin Suse Kaloff:


https://www.susannekaloff.de


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